Mit dem START-Projekt "Skalenübergreifende Theorie und Modellierung dipolarer weicher Materie" kommt Sofia Kantorovich an die Gruppe Computergestützte Physik der Fakultät für Physik. Ziel ist es, das Wissen über dipolare weiche Materie auf verschiedenen Skalen zu verbreitern: indem Theorie- und Simulationsverfahren erweitert, neue Ansätze entwickelt sowie Erfahrungen aus den Feldern Physik, Chemie und Biophysik zusammengeführt werden. Die Forschung basiert auf einer Verflechtung aus statistischer Physik und verschiedenen Computersimulationsmethoden und wird in enger Zusammenarbeit mit experimentellen Gruppen durchgeführt.
Sofia Kantorovich wurde 1980 in Jekaterinburg (Russland) geboren und ist zurzeit als Senior Researcher an der Sapienza Universität Rom tätig. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Mathematik und Mechanik an der Ural State University in Jekaterinburg war sie von 2006 bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und anschließend bis Februar 2012 Humboldt-Stipendiatin am Institut für Computational Physics der Universität Stuttgart. Ab 2000 war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann als Dozentin und schließlich als Associate Professor an der Ural State University tätig. Sofia Kantorovich erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 2005 den Ministry of Education Grant for Young Doctors (Russland), 2007 das L'Oreal-Stipendium "For Women in Science".




